TraumYoga

Praxis für traditionelle Heilkunst

Traumyoga = Yoga des verbundenen Bewusstseins

(Teilbereich der tibet. Medizin und Ayurveda)

 

Übungen zur bewussten Nutzung von eigenen Träumen

Traumanalyse und TraumYoga 

Eigene Traumkraft... erleben          eigene Traumenergie... nachvollziehen           eigenen KraftTraum... nutzen

Verschollenes Wissen um die Verschmelzung von Tag und Nacht:

Das Yoga des verbundenen Bewusstseins

 

Yoga im Sinne einer Verschmelzung von Körper, Geist und Seele kann  in Form von Traumyoga praktiziert werden. Traumyoga verbindet die sonst getrennten Bereiche: die der Traumerfahrung während des Schlafes und die der Wachzustanderfahrung mit allen anderen Zwischenbereichen.

 

Traumyoga sind  nicht Asana Haltungen sondern an erster Stelle eine Schulung des Bewusstseins und eine Rückverbindung des Bewusstseins mit dem Körper.

 

Das Traumyoga ist also in erster Linie ein Yoga des  Bewusstseins, das sich auch  auf das Körperbewusstsein erstreckt und unter anderem aber nicht nur den Körper als Medium nutzt.

 

Auch wenn wir das Wort Yoga meistens mit Hatha Yoga (Körperübungen) und dem fernen Osten assoziieren, wurde Yoga an sich in vielen Formen  schon immer auch in unseren Kulturkreisen praktiziert, auch das Traumyoga, das zu den hohen Formen des Yoga (manche zählen es zum Tantra Yoga) - dem Yoga der Verbindung von allen Teilen des Selbst (auch dem Körper) gehört. Verbunden werden alle Bereiche des Bewusstseins: das Unterbewusstsein, das Wachbewusstsein, das Überbewusstsein.

 

Traumyoga ist somit in erster Linie  nicht ein körperbetontes Yoga, sondern vor allem Bewusstseins-Yoga (Belehrung, Dialog, Kontemplation, Meditation mit Visualisationen, stilles Verweilen, Rituale, etc.). Der Körper und seine Gesundheit wird aber sehr wohl in die Gesamtpraxis eingebunden, mit konkreten Asanas, Pranayamas (Atemübungen), Kräuterkunde, etc.

 

Traumyoga ist eine Arbeit mit dem Innenleben: mit eigenen inneren Bildern, Wahrnehmungen, mit angeleiteter Achtsamkeit und lösungsorientierter Visualisation. In  einer Zeit von  sehr starker  Präsenz  visueller "vorgefertigter"  Bilder in den Medien,   können wir durch die Praxis des Traumyogas wieder einen lebendigen Zugang zu eigenen inneren Welten und zur inneren Führung und Kreativität bekommen.

 

Traum-Arbeit ist eine Praxis der Selbstentfaltung, Selbsterkundung und innerer Transformation. Durch Malen, Dialog als auch Meditation und einzelne Asanas verstärken wir die eigenen Traumbilder,  transformieren sie und geben ihnen einen heilen Verlauf, frei von Hindernissen. Durch Belehrungen  stärken wir unsere Zuversicht in die Arbeit mit dem Innenleben und  verringern unsere Angst vor "schlechten" Träumen oder Traumerlebnissen und unseren Drang bei Schmerz ins Unbewusste zu fallen. Wir lernen uns innerlich zu schützen, zu stärken und zu nähren und ein waches Bewusstsein für das Leben zu entwickeln.

 

 

Traumlehre

Traumlehre ist nichts anderes als   jede andere Form von Lehre:  im Deutschunterricht lernen wir etwas über die Sprache und wie wir sie für uns nutzen können und im Mathematikunterricht etwas über    Zahlen, damit wir uns z.B. in der Welt von Preisen oder Raumgrößen orientieren können. In einer Traumsitzung erhalten Sie Unterricht  über    Träume. Sie lernen Ihre Träume für sich zu nutzen, genauso wie Sie einst im Mathematikunterricht gelernt haben, Buchstaben oder Zahlen für sich zu nutzen. Auch da haben Sie  Unterstützung am Anfang bekommen!

 

Bei der Traumarbeit geht es  um die Verbindung aller Aspekte des Ichs aus dem Wachzustand (Tagesbewusstsein) mit dem multidimensionalen Traum-Ich aus dem Schlafzustand.  Ziel ist es eine Kontinuität und Integrität der Erfahrungen zu schaffen, um eine eigene  Ausrichtung und einen eigenen Halt im Leben zu etablieren. In der heutigen Welt, in der es viele mögliche Lebenswege gibt, die unseren Vorfahren nicht offen standen,  ist es ein wertvolles Geschenk, den eigenen Lebenspfad   bewusst wahrzunehmen und sich danach auszurichten.

 

Traumyoga auch für Frauen/Anheben der weiblichen Energien:

Der Pfad der Traumyogini

Durch den Bewusstseinswandel und neue Freiheiten für Frauen können heute auch in der westlichen Kultur wieder mehr Frauen das Traumyoga lernen als das je zuvor möglich war. Die Praxis des Traumyogas für Frauen ist eine  seltene Praxis, die aber so gut wie von allen Frauen erlernt werden kann.

Die Vorgangsweise ist etwas anders als bei "männlich geprägten" Linien (den "Vater-Linien"):    Es geht weniger um strikte Formvorgaben,  sondern mehr um die individuelle Ausrichtung der eigenen Praxis:

Was funktioniert gerade bei mir gut und was nicht? Welche  Erlebnisfelder kann ich erforschen, damit ich mich sanft entwickeln und entfalten kann ohne unter Druck zu kommen?  Wie kann ich mich in mir selbst ausdehnen und Raum einnehmen?

 

Frauentraumyoga ("Mutter-Linie") ist also ein Prozess der Öffnung und der Ausrichtung auf individuelle Ziele und Bedürfnisse, statt einer Anpassung an eine bestehende Form um ein vorgegebenes Ziel zu erreichen.

 

 

Die Praxis einer Traumyogini

Obwohl es Menschen und Kulturen, wie z.B. die Aboriginees gibt, die seit ihrer Kindheit bewusst mit Träumen arbeiten können ("Traumzeit"), hast auch du die Möglichkeit durch an dich angepasste Wahrnehungsschulung die Fähigkeit zu erwerben dein Leben aus der Nacht mit dem Leben im Wachzustand zu einer Einheit zu verbinden.

 

Die Praxis  einer Traumyogini, die ich unterrichte,  fokussiert sehr genau auf die Übungen im Wachzustand: wache und bewusste Erinnerung, Ausdruck in Wort und Bild (Traumbilder), bewusste Wahrnehmung, Austausch, Verbindung, Kontemplation, Erkenntnis, Meditation und Ritual. Diese Übungen werden dann mit den Traumerfahrungen durchsponnen.

 

Wie wurde ich zur Traumyogini?

Ich erhielt meine  Hauptpraxis zuerst durch eigene Traumerfahrungen und Traumbelehrungen.  Nach vielen Praxisjahren öffnete sich für mich die Erkenntnis und die Erfahrung, dass man Traumyoga auch dann erlernen kann, wenn man noch keine bewussten Träume träumt. Man kann auch tagsüber im Wachzustand praktizieren um dadurch Traumyogaerfahrungen zu sammeln. 

 

Auf diese Weise kann man eine Kontinuität entwickeln, indem man Traumerfahrungen für das Wachleben nutzt und die Praxis im Wachzustand wieder die Traumerfahrungen vertieft.

 

 

Wie entwickelt sich die Traumyogapraxis?

Die Traumdeutungsfähigkeit entsteht als Ergebnis der eigenen direkten Erfahrung im Wachzustand (allgemeines Wahrnehmen, klares Warhnehmen, luzides Verhalten), die dann auf die Traumpraxis übertragen wird  (Klartraumpraxis, luzide Traumpraxis, allgemeine Traumpraxis). Auf diese Weise kann man Traumyoga auch im Wachzustand praktizieren,  auch wenn man anfangs nur wenig bewusst  träumt.  Meine eigene Traumlehre ist ein Ergebnis einer solchen jahrelangen Erfahrung: der Praxis der Verbindung von Tag und Nacht.

 

Wie können Sie mehr Einblick in den eigenen Traum bekommen?

Fragen Sie sich: Wie träumen Sie, können sich sich an Träume erinnern? Wenn ja, dann kann ein bestimmter Traum von Ihnen gemeinsam "unter die Wahrnehungslupe" genommen und untersucht werden. Anschließend, durch gezielte Fragen, haben Sie die Möglichkeit mit Hilfe des Traumunterrichts Ihren Einblick  in die verschiedenen Ebenen des Erlebens zu vertiefen: Welche Elemente sind relevant? Welche Bedeutung haben die einzelnen Geschehnisse etc.?  Auf diese Weise werden die Inhalte aus Ihrem eigenen Traumzustand auch für Ihren Wachzustand zugänglich und anschließend durch bestimmte  Meditationspraktiken (Konzentrationselemente, Fokussierung, Ausrichtung, Wertbestimmung für das eigene Leben, Folge-Aktivitäten) vertieft und gelebt.

 

 

Mein Traumyogini Weg

 

Mein Traumweg begann als ich 4 Jahre alt war. Zusätzlich zu den dann folgenden  zahlreichen Traumerlebnissen, Belehrungen und Einweihungen direkt im Schlaf über einen Zeitraum von 36 Jahren erhielt ich ebenfalls im Wachzustand unzählige Belehrungen und Weihen von weiblichen und männlichen LehrerInnen und LinienhalterInnen im Bereich der Yogas, der Tantras, der Mantras, des Ayurveda, Homa, diverser Schamanischer Traditionen und Pfade, Selbstheilungsmethoden, allem voran von Seiner Eminenz Garchen Rinpoche, einem Meister des höchsten Yoga, der in Tibet wie ein Heiliger verehrt wird. 2015 erhielt ich von ihm den Namen: Tara  (=die kostbare Lotus-Befreierin).

 

Die Weiße Tara steht für die weibliche Verkörperung der Befreiungskraft und für eine Frau in einem "weißen" Körper. Da ich  in einem Frauenkörper den weiblichen prophetischen Traumpfad gehe, liegen mir besonders die Anliegen von Frauen am Herzen.

 

 

 

Möge mein Pfad auch für Dich von Nutzen sein!

 

 

Mögen alle Wesen glücklich sein und die Ursache des Glücks besitzen!


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